Kammerkonzert mit Lesung

Ludwig van Beethoven - Hirnbesitzer

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Romantische Violinsonaten eines Klassikers und eine Annäherung an einen Revolutionär mit Stephan Picard (Violine), Tina Teubner (Rezitation) und Ben Süverkrüp (Klavier und Buch)

Gruppenfoto von Lothar Könekamp
Beethoven kann nicht sterben. Wer, wenn nicht er, Beethoven, soll die Musik der Zukunft schreiben? Die Musik der Freiheit und des neuen Menschen?

Er faßt einen Entschluß: Eine Komponiermaschine muß her; eine, die in der Lage ist, seine Arbeit fortzusetzen. Und es gibt nur einen, der der Aufgabe gewachsen ist, diese Beethovenmaschine zu bauen: Johann Nepomuk Mälzel, kaiserlich musikalischer Hofkammermaschinist, Erfinder des Metronoms und verschiedener Musikautomaten.

Mälzel ist geschmeichelt, hat allerdings noch ein paar Fragen: vermeintlich naiv, aber von hoher musikphilosophischer Sprengkraft. Beethoven antwortet mürrisch, ungehobelt und ebenso amüsant wie erhellend.

Ein Abend mit Violinsonaten von Beethoven und einer Erzählung
über die Wurzeln der Romantik,
über Sonaten und Dampfmaschinen,
den Preis der Freiheit,
die Kosten der Einsamkeit,
Wein und Kaffee,
Hegel und Haiti
und über die Sehnsucht der Ichlinge.

Gemälde von Dieter Süverkrüp

 Programm:

Nächtlicher Besuch
Aus: Sonate F-dur op.24
(„Frühlingssonate“)
Der Hirnbesitzer 1. Allegro
Aus: Sonate A-dur op.10 Nr.2
Die große Verführerin 2. Andante più tosto Allegretto
3. Allegro piacévole
Sonate c-moll op.30 Nr.2
Der Wegwerfmechanismus 1. Allegro con brio
Der neue Mensch 2. Adagio cantabile
Der Blick 3. Scherzo (Allegro)
Sonaten und Dampfmaschinen 4. Finale (Allegro/Presto)
Sonate G-dur op. 96
Die neue Weltordnung 1. Allegro moderato
Erniedrigung durch Unsterblichkeit 2. Adagio espressivo
Hegel und Haiti 3. Scherzo (Allegro)
Ich denke, also? 4. Poco Allegretto



















Gesamtdauer ca. 100 min. (plus Pause); Kurzfassungen möglich

Stephan Picard
geboren in Barcelona, gewPortrait Stephan Picardann nach seinem Konzertexamen u.a. den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Musikwettbewerb »Maria Canals«. Die Bundesauswahl »Konzerte Junger Künstler« 1985/86 stand am Beginn seiner Karriere als Solist und Kammermusiker. Er war viele Jahre Mitglied des Michelangelo Quartetts (mit Mihaela Martin, Nobuko Imai und Frans Helmerson), ist regelmäßiger Gast  großer internationaler Festivals in Europa, USA und Asien und tritt in bedeutenden Konzertsälen auf wie z.B. der Berliner Philharmonie, dem
Concertgebouw in Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Stephan Picard ist als Professor für Violine an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin tätig. Er ist gefragter Dozent auf internationalen Meisterkursen.

Ben Süverkrüp
SoPortrait Ben Sueverkruephn des Malers und Liedermachers Dieter Süverkrüp, studierte an der Folkwang Hochschule Essen Komposition und Musiktheorie bei Wolfgang Hufschmidt sowie Klavier bei Michael Roll. Meisterkurse bei Alexis Weissenberg, Leonard Stein, Axel Bauni und Robert Hill. Er gewann den Kompositionspreis im Bundeshochschulwettbewerb, schrieb eine Oper im Auftrag der Bochumer Sinfoniker, Filmmusiken, Orchester- und Kammermusik, war viele Jahre Mitglied des Quatuor Attaque und folgte Einladungen nahezu aller deutscher Fernseh- und Rundfunkanstalten und wichtiger Festivals. Als Bühnenpartner von Tina Teubner bereist er die Kleinkunstbühnen des deutschsprachigen Raumes. Er unterrichtet Klavier an der Folkwang Hochschule Essen.

Tina Teubner
brPortrait TinaTeubnerach dankbar und entnervt ein Studium der Musiktherapie in Wien ab, um danach Geige an den Musikhochschulen Düsseldorf und Münster zu studieren. Nach der Reifeprüfung begann sie zu ihrer großen Zufriedenheit, Chansons zu singen, und wurde 1993 in Berlin mit dem ersten Preis im Bundeswettbewerb Gesang des VDMK für Musical/Chanson ausgezeichnet. Seitdem hat sie dreizehn eigene Programme geschrieben, die mit allen einschlägigen Preisen bedacht wurden (u.a. Deutscher Kleinkunstpreis, Deutscher Kabarettpreis). Sie spielt an allen renommierten Kleinkunstbühnen im deutschen Sprachraum. Und im Radio. Und im Fernsehen. Aber auch in Österreich. Im Mai 2006 gab sie ihr Debut als Regisseurin am Düsseldorfer Kom(m)ödchen. 2013 erschien ihr erstes Buch: „Männer brauchen Grenzen – ein Erziehungsratgeber“

www.beethovenmaschine.de

 
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